15.06.2014, 1. FFC Recklinghausen – Sportfreunde Siegen 1:4

ReckSieg3 ReckSieg1 ReckSieg2

Einmal quer durch den Pott sollte es heute zu dieser Partie der Frauen-Regionalliga-West gehen.

Dabei war erst eine Tour in völlig andere Gefilde, genauer gesagt gen Osten, geplant. Bis man einen Tag vorher merkte, dass die zunächst anvisierte Partie gar nicht an jenem Tag stattfinden sollte.
Groundhopper-Fail vom Feinsten, aber man weiß sich ja zu helfen.

Es lockte das Stadion Hohenhorst mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern und seiner wunderschönen Haupttribüne und riesigen Graswällen rund um das Spielfeld. Dazu war schönstes Fußballwetter angesagt. Optimale Voraussetzungen also, sodass es zeitig gegen 11:45 Uhr mit einer vollbesetzten Autoladung gen Recklinghausen ging.

Ab Mittwoch heißt es für mich „Auf Wiedersehn, Deutschland!“ und „Grüezi, Schwiiz!“. Also sollte diese Tour quasi eine kleine „Abschiedstour“ von meinen beiden Hopperkollegen Luke und Schmied werden, die mich auf vielen meiner Touren begleitet haben und mit denen ich viele kuriose Anekdoten teilen kann.
Danke für viele extrem geniale Stunden! Aber man ist ja nicht aus der Welt, dann ist für euch jetzt auch mal der Länderpunkt Schweiz fällig! 😉

Back to topic! Um 13:30 erreichten wir Recklinghausen. Dort ging es, wie es sich für richtige Hopper gehört,
in den nächstbesten Schmierdöner, der seinem Namen auch alle Ehre machte! Mit 3,60€ konnte das Preis-/Leistungsverhältnis
nicht wirklich alle überzeugen. Allerdings sorgte der Ladenbesitzer, ein älterer Herr mit lichtem Haar, für einige lustige Momente. So erzählte er uns einige Anekdoten zu seinen im Ladenfenster angegebenen Preisen. Diese seien teilweise völlig falsch, weshalb er die Preise auch mit rotem Edding übermalt hätte. Dabei hatte er wohl aber noch lange nicht alle Fehler entdeckt, denn uns fielen auf Anhieb noch einige andere auf. So kostete die Schaschlicksauce 70 Cent. Allerdings gab es auch „Schaschlicksauce Doppelt“, welche auch 70 Cent kosten konnte. Wir machten ihn darauf aufmerksam, dass das ja nicht sein könne. War ihm dann auch egal. Gegenüber des Ladens sorgte derweil ein hackedichter Rentner
an einer Bushaltestelle für einige Aufregung. Völlig benebelt fuchtelte dieser nämlich mit zwei scheinbar im Wald
gefundenen Holzstöcken durch die Gegend. Neben ihm eine bis auf den letzten Tropfen geleerte Schnapsflasche. Alkohol schien den Mann gut zu motivieren, sodass ein vorbeikommender Fahrradfahrer seinen Zorn zu spüren bekommen sollte. Selbst als der Radfahrer schon längst um die Ecke verschwunden war konnte sich der Mann nicht halten und pöbelte weiter drauf los. Wir verschwanden dann lieber in der Dönerbude.

Mehr oder weniger gesättigt (manch einer sprach auch von „vergiftet“) meldete sich dann auch der Wecker. Ein Ground
wollte noch gemacht werden. Fast verrallt!

5 Minuten später erreichten wir dann auch den Ground. Sehr fein: Viele schöne Aufkleber, die sich gegen Rechts positionierten!

Im Innenraum des Grounds dann ein erstes kleines Staunen über die wirklich schöne Naturtribüne und die noch viel coolere
Haupttribüne! Sehr ranzig, sehr vergammelt, sehr oldschool! So muss das sein!

Nachdem die obligatorische Fotorunde gedreht wurde, rückte der Anpfiff der Partie langsam näher.
Zu sehen gab es eine Partie der Frauen-Regionalliga-West. Die Gastgeberinnen aus Recklinghausen (in der vergangenen
Saison noch Zweitligistinnen) liegen sang- und klanglos abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, was den direkten
Abstieg in die Viertklassigkeit bedeutet. Daran hätte auch ein Sieg heute nichts ändern können. Bereits seit einigen
Wochen steht Recklinghausen als Absteiger fest.

Die Gegnerinnen aus Siegen dagegen bewegen sich im Tabellenmittelfeld fernab von Gut und Böse. Insofern sollte die
heutige Partie rein sportlich keinen großen Stellenwert mehr haben. Egal, der Ground muss gemacht werden und man
kann sich auch anderweitig eine Partie verschönern. Manch einer tut dies mit übermäßigem Alkoholkonsum, manch einer,
wie Meinewenigkeit, der keinen Alkohol zu sich nimmt, genießt einfach einen schönen Sommerkick und einen chiquen Ground.

Machen wir es kurz: Spielerisch war Siegen von der ersten Minute an klar überlegen. Das münzten sie auch schnell in ein
Tor um. Recht überraschend konnte Recklinghausen allerdings noch in der ersten Hälfte den Ausgleich markieren.
Unverdient aus unserer Sicht, aber danach fragt ja niemand. So ging es dann mit einem Remis in die Pause.

Viel wichtiger für uns war jedoch, wer diese Kerle aus Pfersee waren. Im Stadion lief ein Typ mit einem Trikot des TSV Pfersee rum und benahm sich verdächtig Hopper-Like. Google verriet, dass Pfersee in der Nähe von Augsburg liegen solle. Was will ein Mensch aus Augsburg bei einem Regionalliga-Frauenkick in Recklinghausen? Das konnten nur Hopper sein! Gefragt hat sie dann allerdings niemand. Sowieso sehr kuttige Menschen. Nicht so unser Ding.

Nachdem wir Halbzeit Eins auf der Tribüne verbrachten, kuschelten wir uns in Halbzeit Zwei auf die Gegengerade und
ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Dementsprechend waren die zweiten 45 Minuten für uns ein wahrer Genuß!
Die Partie auf dem Rasen wurde besser, ebenso wie die Gespräche. Habe ich auch nicht oft erlebt, dass Alkohol zu einer
gewählteren und sicherern Ausdrucksweise führt. 😉 Politik ist aber auch ein zu interessantes Thema!

Siegen schraubte derweil das Resultat auf 4:1 hinauf und ging als völlig verdienter Sieger vom Platz.

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund musste dann Luke unbedingt noch ein Trikot von einer der Spielerinnen abstauben.
So richtig wollte das jedoch nicht gelingen. Zwar laberte er wirklich jeden Offiziellen an und es sah auch wirklich goldig
aus, wie er da so auf dem Spielfeld umherirrte und verzweifelt darauf wartete, dass irgendeine Spielerin doch noch
ihr Trikot herausrücken würde. Letztlich war die ganze Aktion völlig erfolglos. Mit leeren händen ging es also zurück zum
Auto, wo wir uns dann Lukes Gequängel anhören mussten.

In Ahrweiler wurde zum Abschluß einer sehr gelungenen Tour dann noch im Schlemmergrill diniert, ehe sich die
Gruppe langsam auflöste.

06.06.2014, Fortuna Mombach 1975 – FV 07 Diefflen 1:1

Der Umzug in die neue Heimat in die Zentralschweiz ist noch nicht komplett vollzogen. Also noch die Gelegenheit nutzen in der „alten Heimat“ einen Ground zu kreuzen. Gelegen kam da das Oberliga Aufstiegsrundenspiel zwischen Gastgeber Fortuna Mombach aus Mainz und dem saarländischen FV 07 Diefflen.

Die Ausgangsposition sah folgendermaßen aus:
Diefflen reichte aufgrund des Sieges gegen den SV Morbach ein Unentschieden, um den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland klar zu machen. Mombach kam nicht über ein 0:0 gegen Morbach hinaus, sodass hier nur ein Sieg zum Aufstieg reichen würde.

Diefflen wurde überraschend von einigen mitgereisten Fans mit mehreren Zaunfahnen, Schwenkern und Trommeln unterstützt, während Mombach von drei Jugendlichen mit einer großen Trommel supportet wurde. Machen wir es kurz: Mehr als sporadische 0815-Schlachtrufe gab es nicht. Wenigstens nichts schlandiges, spielte die deutsche Nationalmannschaft doch nur ein paar Kilometer weiter gegen die Auswahl Armeniens.

ich hatte TuS-Markus und Freundin im Gepäck. Ersterer wurde knapp 2 Stunden vor Anpfiff noch am Bahnhof in Kobern-Gondorf eingesammelt, eher es leicht verspätet gen Mainz ging. Die Fahrt verlief recht ereignislos mit den üblichen sinnlosen, aber guten Gesprächen. Thema war natürlich die bevorstehende WM. Dabei ging es aber weniger um das sportliche Abschneiden der Nationalmannschaft. Eventies und Partypatrioten nerven einfach inzwischen zu sehr, als dass wir das Turnier in irgendeiner Form noch genießen könnten. Allgemein nervt dieser Patrioten- und Nationalistenkram in den letzten Jahren verstärkt. So waren wir ganz froh, dass wir dem Länderspiel durch die Ansetzung des obigen Kicks etwas entfliehen konnten.

Der Ground war dann leider nichts besonderes. An drei Seiten keinerlei Ausbau. Auf einer Seite drei Stufen. Hinter einem Tor wurden einige Buden und Bierbänke aufgestellt. Das war auch nötig, denn die Zuschauermassen konnten dann durchaus überraschen. Bisher sind mir keine offiziellen Zahlen bekannt, aber die 1.000er Marke dürfte überschritten worden sein.

Leider hielt das Spiel dann nicht, was es versprach. Diefflen, dem ein Unentschieden reichen würde, kontrollierte das Spiel über weite Strecken, ohne jedoch wirklich selbst gefährlich werden zu können. So kam es zu keiner nennenswerten Torchance in der ersten Hälfte, sodass wir uns lieber den reingeschmuggelten Chips widmeten.
Kleine Bemerkung am Rande: Diese Chio-Brazilian-WM-Spezial-Chips taugen rein gar nichts!

Halbzeit Zwei konnte dann ebenfalls nicht überzeugen. Wenigstens fielen jetzt jedoch Tore! Diefflen markierte kurz nach Beginn der zweiten Hälfte das verdiente 1:0. Mombach sollte nun zwei Tore benötigen, um noch den Aufstieg zu schaffen. Doch das Tor war scheinbar ein kleiner Weckruf für Mombach, das nun mehr Risiko ging und auch zu zwei bis drei guten Torchancen kam. Eine davon konnte dann auch in Zählbares umgemünzt werden und es wurde noch einmal spannend. Naja, nicht wirklich, danach gab es nur noch eine wirkliche Chance, als ein Diefflener Verteidiger beinahe ein Eigentor fabrizierte, nachdem die Kommunikation zwischen ihm und dem Keeper nicht wirklich stimmte.

Dann war auch ziemlich schnell Feierabend und der Opa neben uns, der aus Nervosität einen hinter uns stehenden Baum nahezu komplett seiner Blätter entledigt und diese auf das Spielfeld geworfen hatte, konnte endlich beruhigt den Platz mit den übrigen Diefflener Fans stürmen.

Wir hingegen machten uns ziemlich rasch auf den Weg gen Auto. Dumm nur, dass es wohl noch eine kleine „Pyroaktion“ der Diefflener gab, die wir durch unser rasches Verschwinden verpassten.

Auch die Rückfahrt verlief dann auf die übliche Weise. Es wurde genüsslich beim Edelamerikaner geschlemmt, ehe gegen 22:30 (noch) heimische Gefilde erreicht werden konnten.

PS: Aus technischen Gründen kann ich euch leider noch keine Fotos von meinen Spielbesuchen liefern. Ich gelobe Besserung!

Schland? Schloch!

schland_schloch

Deutschland, ein Sommermärchen!

Spätestens seit der WM 2006 im eigenen Land ist alle zwei Jahre das Fußballvolk in Deutschland in Party- und Feierlaune. Steht eine Großveranstaltung wie eine Fußball-EM, oder WM vor der Tür, merkt plötzlich auch Lieschen Müller, dass sie ja ein ach so großer Fußballfan sei und ist der Meinung, dass man „unsere Jungs“ unbedingt mental unterstützen müsse!
Also wird das Haus geschmückt. Schwarz-rot-goldene Gardinen, der Hund kriegt ein Deutschland-Trikot (oder die billige T-Shirt-Variante aus dem bevorzugten Billigdiscount) übergestreift. Natürlich darf auch die Fanschminke im Gesicht und die obligatorische Blumenkette in den Landesfarben um den Hals nicht fehlen!
Alsdann geht es hinaus auf die Fanmeilen, wo man richtige Fußball-WM-Atmosphäre erleben kann. Wo alle in Feierlaune sind, Fahnen geschwenkt und zu austauschbaren WM-Songs getanzt und gesungen wird. Schließlich ist ja WM-Zeit, da kann man sich auch ruhig mal daneben benehmen!

 

Deutschland, du nervst!

Alle zwei Jahre also dasselbe Prozedere. Und jedesmal überlege ich mir aufs neue, wie ich diese Zeit bloss überstehen soll!
Ich habe nichts gegen eine Welt-, oder Europameisterschaft. Trotz meiner politischen Einstellung habe ich auch nichts gegen Nationenvergleiche im Fußball. Ich würde die Spiele (nicht nur der deutschen) Nationalmannschaft gerne verfolgen, ob im Stadion, oder im TV. Aber es ist schlichtweg nicht ertragbar!

In einer Woche beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Das Turnier hat noch nicht begonnen, da schwappt bereits die schwarz-rot-geile Welle über das Land hinweg. Deutschland ist mal wieder dran, so die allgemeine Meinung. Nach 1996 muss endlich mal wieder ein Titel her, ansonsten war die „goldene Generation“ um Lahm, Schweinsteiger, Podolski und Klose eine verschenkte Generation.

Doch geht es dabei wirklich um den sportlichen Erfolg?
Ist es ehrliche Verbundenheit mit einer Mannschaft, mit der man durch Höhen und Tiefen geht. Zu der man steht, egal, was passiert?
Die (wiederholten) Pfiffe beim Testkick vor einigen Wochen gegen Polen, bei dem aufgrund der Teilnahme der meisten Stammspieler an diversen Finals „nur“ eine Mannschaft von Grünschnäbeln auf dem Platz stand (die meisten von ihnen machten ihr allererstes Länderspiel) beweist: Nein!

Nach diesem Spiel beschwerte man sich seitens des DFB zum wiederholten Male über die Reaktion des Publikums. Die Mannschaft sei jung, wenig bis gar nicht eingespielt. Was soll man da erwarten?
Doch muss der DFB sich hier auch den Vorwurf machen, dass man sich dieses Publikum in den vergangenen 10 Jahren selbst „herangezüchtet“ hat! Man will mehr „Kunden“ im Stadion. Man will Merchandise verkaufen. Man will, dass die Spieler abgefeiert werden wie Popstars.

Und so ist es auch wieder bei der anstehenden Weltmeisterschaft.
Die Leute wollen feiern. Und solange sie etwas zu feiern haben, unterstützen sie das Team auch auf mehr oder weniger sinnvolle Weise. Sollte die Mannschaft aber keinen Erfolg haben, gar frühzeitig ausscheiden, dann kann sich die Tonart sehr schnell ändern, wie Bundestrainer Joachim Löw nach der Europameisterschaft 2012 schmerzlich feststellen durfte. Ein Fehler in einem ansonsten soliden bis gutem Turnier, in dem Mann eine sehr starke Vorrundengruppe ohne Verlustpunkt überstehen konnte, reichte aus, um den Volkszorn auf sich zu ziehen.

Spätestens seit diesem Turnier ist für mich die Nationalmannschaft kaum noch ein Thema gewesen. Spielbesuche wurden vermieden, wie jegliche sonstigen Berührungspunkte oder Themen rund um die DFB-Auswahl. Partypatriotismus, sinnloses Merchandise zu jedem Turnier und die „alltäglichen Gespräche“ mit den plötzlichen Fußballfans- und Kennern waren für mich einfach zu viel. Ganz zu schweigen davon, wie die Öffentlichkeit mit den Gegebenheiten und Nachrichten aus den Austragungsstätten nicht nur der kommenden Weltmeisterschaft in Brasilien, sondern auch der vergangenen in Südafrika, umgeht. Bestürzung: Ja! Interesse: Geht so! Antrieb die Situation für die vor Ort betroffenen zu verbessern, oder irgendwie anderweitig darauf aufmerksam zu machen: Ne, lieber nicht! Ist doch eh so weit weg und betrifft mich nicht.
Man kann nicht die Welt retten, aber JEDER kann einen Beitrag dazu leisten, dass auf Mißstände aufmerksam gemacht wird!

Letztlich wird es wie so oft sein. Ich werde mir das Turnier  wahrscheinlich dennoch im TV ansehen, obwohl ich es eigentlich vermeiden wollte. Und wahrscheinlich werde ich es noch oft bereuen, wenn wieder die Bilder von den Partymeilen in Berlin, Frankfurt, oder irgendeinem Eifeldorf eingeblendet werden, oder ellenlang Werbung für Spühlmittel, Zahnpasta oder Schlafanzüge in Deutschlandfarben über die Mattscheibe flimmert. Die einzige Beruhigung, die mir bleibt:
In ein paar Wochen ist der ganze Spuk vorbei!

Da ist das Ding!

Seit langem schon schwirrt mir die Idee, einen eigenen Blog zu erstellen, auf dem ich die Welt mit Bildern und Berichten meines Lebens beglücke, durch den Kopf.

Nun befinde ich mich in einer Phase meines Lebens, in der einige gravierende Veränderungen anstehen. Der optimale Moment, um oben beschriebenes Gedankenspiel mal zu verwirklichen!

Ein Großteil meines Lebens besteht aus dem schönsten Spiel der Welt, Fußball. Vornehmlich wird es daher hier natürlich auch darum gehen. Allerdings passieren mir ab und an auch andere kuriose Dinge, von denen ich euch dann hier berichten werde. Aber keine Sorge, im Großen und Ganzen geht es hier nur um Fußball, was drumherum so passiert, Groundhopping, ultrige Themen, Politikgedöns und den ganzen anderen Kram, wegen denen wir ein Schattendasein in der Gesellschaft führen.

Jetzt wisst ihr, auf was ihr euch hier einlasst.  Also, have fun!